Presse/Aktuelles

17.09.21

Menschen, die sich in unseren Kommunen für eine offene und demokratische Gesellschaft engagieren – sei es im Sportverein, als Kommunalpolitiker*in oder in der lokalen Geflüchtetenhilfe – werden immer häufiger zum Ziel von Hass im Netz.

Gerade weil Informationen zu Familie und privatem Umfeld den Angreifenden mitunter bekannt sind und sich in ihrer Tätigkeit privates und (ehren-) amtliches Engagement oft überschneidet, sind sie besonders gefährdet. Sie werden häufig als einfache Ziele und Sündenböcke von Menschen markiert, die beispielsweise mit der allgemeinen Politik unzufrieden sind oder sich radikalisiert haben. Als Betroffene von Beleidigungen, Hassnachrichten oder Drohungen wünschen sie sich Informationen darüber, wie sie sich schützen können. Vielfach ist in unserer Beratung der Wunsch nach einem Leitfaden benannt worden.

Die Broschüre „Hass im Netz ist nicht Teil des Jobs. Ein Leitfaden zum Umgang mit digitaler Gewalt“ wurde im Rahmen des Begleitprojekts „Digitale Gewalt: Aufsuchende und ganzheitliche Beratung von kommunal Engagierten“ produziert und aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! gefördert.

17.09.2021

Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V., Dachverband der zivilgesellschaftlichen Ausstiegsberatungen aus der extremen Rechten, bieten eine

Online-Fortbildung an zum Umgang mit extrem rechten Jugendlichen und jungen Erwachsenen am 8. – 10.10.21

Menschenfeindliche Einstellungen finden sich in allen Milieus und Altersgruppen unserer Gesellschaft. Zudem sprechen extreme Rechte gezielt junge Menschen on- und offline an, um diese als potenziellen Nachwuchs zu rekrutieren. Da ist es wichtig, dass man bereits erste Anzeichen extrem rechter Einstellungen bei Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen, ernst nimmt. Rassistische und homophobe Sprüche sollte man ebenso wenig ignorieren, wie antisemitische Verschwörungserzählungen.

Sie setzen sich in Ihrem Alltag für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit ein. Häufig ist es jedoch schwierig im persönlichen Gespräch mit Träger*innen menschenfeindlicher Einstellungen die richtigen Worte und einen angemessenen Umgang damit zu finden. Es stellen sich dabei verschiedene Fragen:

Wie lassen sich extrem rechte Einstellungen überhaupt erkennen? Wie kann man auf Vorfälle reagieren? Welche Methoden und (Gesprächs-) Strategien können dabei helfen? Wie können wir Betroffene unterstützen? Und warum ist die eigene Haltung so wichtig?

Diese und weitere Fragen wollen wir, die Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V., der Dachverband zivilgesellschaftlicher Ausstiegsberatungen aus der extremen Rechten, gemeinsam mit Ihnen in einer dreitägigen Online-Fortbildung beantworten.

Voraussichtlicher Zeitrahmen:

Mittwoch, 15.09.21:      10.00 – 16.00 Uhr

Donnerstag, 16.09.21:   10.00 – 16.00 Uhr

Freitag, 17.09.21:          10.00 – 14.00 Uhr

oder

Freitag, 08.10.21:           10.00 – 16.00 Uhr

Samstag, 09.10.21:        10.00 – 16.00 Uhr

Sonntag, 10.10.21:        10.00 – 14.00 Uhr

Die Teilnahme ist für Sie kostenlos.

Weitere Informationen gibt es bei Tobias Lehmeier

Mobil: 0176.35.65.85.12

Festnetz: 03641.26.74.130

Geschäftsstelle

Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V.

Carl-Zeiss-Platz 3

07743 Jena

www.bag-ausstieg.de

24.02.2021

Understatement war gestern! VOLKER ist wieder da.

Der Verein „Artikel 1- Initiative für Menschenwürde“ will die zentralen Werte unseres Miteinanders mit einer großen, starken und bunten Kampagne sichtbar machen. Dafür werden kreative Ideen gebraucht! Deshalb wird auch 2021 wieder der bundesweite Demokratiewettbewerb VOLKER ausgerufen. Alle Engagierten, die junge Menschen in ihrem Netzwerk haben, sind hier ausdrücklich angesprochen. Ziel des Wettbewerbs ist es, eigene Ideen einzureichen, wie für unsere Demokratie geworben werden kann. Das Briefing findet ihr hier.

Weitere Informationen: https://app.demokratie-plattform.de/anbietende/volker/

08.12.2020
Die aktuelle Kampagne des Bundesprogramms „Demokratie leben!“: „Vorsicht, Vorurteile!“ macht auf (Alltags-)Rassismus aufmerksam.
Schaut doch mal rein!
https://www.demokratie-leben.de/magazin/magazin-details/kampagne-vorsicht-vorurteile-macht-auf-alltags-rassismus-aufmerksam

10.-14.11.2020
Es finden wieder die bundesweiten Aktionstage für Netzpolitik und Demokratie statt. Hier mal das Programm: https://www.netzpolitische-bildung.de/
Für alle, die den digitalen Teil ihres Alltags mitgestalten wollen.
Vom 10. bis 14. November 2020 deutschlandweit, veranstaltet von den Zentralen für politische Bildung und ihren Partnern.

15.10.20
Als Begleitprojekt zum Bundesprogramm „Demokratie leben! hat der Verein „Artikel 1- Initiative für Menschenwürde“ den Webauftritt „Demokratie Plattform“ für Demokratiearbeit im digitalen Raum entwickelt. Die Plattform bietet Initiativen für Demokratiearbeit die Möglichkeit auf ihre Aktivitäten aufmerksam zu machen. Ein Angebot „als virtuelle Basis für Dein Engagement vor Ort“, das auch der Lokale Aktionsplan Demokratie Uckermark unterstützt.

22.-24.09.2020
Vorab-Einladung zum BSSSC Youth Event (Baltic Sea Subregional State Conference)– Teilnahme nur online

31.08.2020
Die RAA Brandenburg bietet eine Neuauflage ihrer Antisemitismusfortbildung. Sie ist für Lehrkräfte konzipiert. Es können allerdings auch (Schul-)sozialarbeiter_innen (über eine Sonderförderung der BpB) an der Veranstaltung kostenlos teilnehmen. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

21.01.2020
Lokaler Aktionsplan Demokratie Uckermark 2020 – Aufforderung zur Abgabe von Anträgen